Kategorie: Aktuelles (Seite 1 von 2)

16.9.2018: Bauernmarkt ab 11 Uhr

Start mit einem plattdeutschen Gottesdienst, danach Markt mit regionalen und lokalen Produkten, Musik und Kaffee und Kuchen. Voraussichtlich gemeinsam mit dem Gartenmarkt der Firma Maiwald.

18.9.2018: Boule ab 18 Uhr

im Garten des Brunkhorstschen Hauses auf der Boulebahn. Offen für alle Interessierten.

12.10.2018: Film Die Herbstzeitlosen

Seit ihr Mann gestorben ist, hat Martha die Lebensfreude verloren. Im Emmentaler Dorf Trub in der Schweiz macht man sich Sorgen. Ihre Freundinnen Lisi, Hanni und Frieda wollen Martha aufmuntern und schlagen ihr vor, sich einen alten Traum zu erfüllen. Die 80jährige Schneiderin eröffnet kurzerhand eine eigene Boutique mit Reizwäsche.
Als das Dorf davon erfährt, ist es vorbei mit der Ordnung. Der Pfarrer von Trub, Marthas Sohn Walter, hält ihr eine Strafpredigt. In ihrem Alter soll sie etwas Sinnvolles machen, keine Reizwäsche. Aber die neue Lebenslust hat bereits auf Marthas Freundinnen übergegriffen. Hanni lässt sich von ihrem Sohn Fritz, dem Sektionspräsidenten der konservativen Land- und Leutepartei, nicht länger herumschubsen, Frieda entwickelt neue Aktivitäten im Altersheim, und auch Lisi blüht auf.
Und so wird aus dem braven Tante-Emma-Laden beinahe über Nacht ein sündiger Reizwäschetempel, der die (Schein-)Moral des ganzen Dorfes auf den Kopf stellt.
Als das kantonale Chorfest mit vielen Besuchern im Dorf näher rückt, ist klar: Die sündige Lingerieboutique muss weg. Und das führt natürlich zu einigen Verwicklungen….

Einlass ab 18.45 Uhr, Eintritt 6 Euro

19.10.2018: plattdeutscher Abend ab 19.30 Uhr (Gerd Spiekermann)

Der bekannte Radiomoderator Gerd Spiekermann kommt nach Oldendorf und präsentiert sein Können im Vortragen von plattdeutschen Geschichten

09.11.2018: Film Licht

Ein historisches Drama über eine blinde Pianistin, die durch eine neuartige Behandlung  langsam wieder sehen kann – dadurch aber ihr musikalisches Talent verliert.

Wien, 1777: Die 18-jährige Maria Theresia „Resi“ von Paradis (Maria Dragus) wird in den Salons der Stadt als musikalisches Wunderkind gefeiert. Noch gesteigert wird die Begeisterung dadurch, dass Resi so virtuos spielt, obwohl sie seit dem Alter von drei Jahren erblindet ist. Ihre Eltern haben zahllose Behandlungen probiert, als sie von dem Wunderheiler Franz Anton Mesmer hören und Resi in dessen Obhut geben.
Durch die Behandlung von Mesmer (Devid Striesow) scheint Resi tatsächlich zu genesen. Erstmals kann sie zarte Schatten oder Farben erkennen. Vor allem aufgrund des Abstandes zu ihren ehrgeizigen Eltern scheint die junge Frau aufzuleben. Im offenen Haus Mesmers lebt sie mit anderen Patienten zusammen und freundet sich mit der Dienstmagd Agnes an.  Zudem scheint Resi zwar langsam wieder sehen zu können — dafür verliert sie jedoch ihr musikalisches Talent, was sie in große Konflikte stürzt.

Die hochbegabte und sensible, von ihren ehrgeizigen Eltern und der Gesellschaft herumgeschubste, vermeintlich unattraktive Resi berührt und fasziniert – wie auch die Einblicke in die bürgerliche und aristokratische Welt des Wiener Rokoko.
So erzählt „LICHT“  von einem gesellschaftlichen System, das auf Verhinderung und Unterdrückung aufgebaut ist – und von Frauen, die versuchen, damit zurecht zu kommen und ihren eigenen Raum und ihre Freiheit zu finden.

Einlass ab 18.45 Uhr, Eintritt 6 Euro

09.12.2018: Kinderkino, 16 Uhr Jim Knopf


Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer: Realverfilmung des Kinderbuches von Michael Ende über den Waisenjungen Jim, der auf der Insel Lummerland aufwächst und Abenteuer mit dem Lokomotivführer erlebt. Ein Postbote bringt den jungen Jim auf die kleine Insel Lummerland. Dort wird er von der Ladenbesitzerin Frau Waas (Annette Frier) aufgenommen und großgezogen. Doch als Jim groß wird, ist zu wenig Platz auf der Insel für alle Bewohner. Deshalb soll die Zugstrecke, auf der Jim gemeinsam mit Lokomotivführer Lukas (Henning Baum) so gerne fährt, einfach stillgelegt werden. Gemeinsam brechen Jim und Lukas zu einem großen Abenteuer auf, das sie einmal rund um die Welt führt. Die Dampflok Emma ist natürlich immer mit dabei.

Die Geschichte rund um die Abenteuer von Jim und dem Lokomotivführer Lukas konnte ganze Generationen begeistern — mal in der Version der Augsburger Puppenkiste („Augsburger Puppenkiste – Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“) oder als Zeichentrickfilm („Jim Knopf“). Die Realverfilmung hält sich weitestgehend an die Handlung aus dem Kinderbuch.

14.12. 2018: Film Die große Verführung


Die Bewohner eines hoffnungslos abgelegenen kanadischen Fischerdorfes lassen sich jede Menge einfallen, um einen Arzt in ihre Gemeinde zu locken. Der ist schließlich Voraussetzung dafür, dass sich ein Unternehmen mit Arbeitsplätzen ansiedelt.
Mit einsamen Inseln ist das so eine Sache. Dort Urlaub machen – okay. Aber für immer da leben, wo der Hund begraben ist? Nein, danke. Deshalb stehen die arbeitslosen Fischer des kanadischen Eilands Sainte-Marie-la-Mauderne vor einem echten Problem, als sie einen Arzt finden müssen, der sich bei ihnen niederlässt. Wer zieht schon freiwillig auf einen Haufen nackter Felsen mit einer Kneipe, einer Kirche und sonst gar nichts?
Als dank einer Fügung des Schicksals der junge Dr. Lewis einen Monat lang in Sainte-Marie praktiziert, wittern die Insulaner ihre Chance: Der Gast aus Montréal muss glauben, er hätte das Paradies auf Erden gefunden. Welche unglaublichen Tricks sie zu diesem Zweck anwenden, schildert Regisseur Jean-François Pouliot so hinreißend einfallsreich und amüsant, dass der Zuschauer nicht lange immun bleibt gegenüber dem kauzigen Charme dieser Schlawiner-Posse.

Einlass ab 18.45 Uhr, Eintritt 6 Euro

18.01.2019: Film Das schweigende Klassenzimmer


1956: Bei einem Ausflug nach Westberlin schleichen sich Theo und Kurt ins Kino und sehen in der Wochenschau, dass es in Ungarn einen Aufstand gegen die russische Besatzung gibt. Zurück in Stalinstadt, wo sie Teil der einzigen Abiturklasse sind, besorgen sie sich über illegales Westradio gemeinsam mit Mitschülern weitere Informationen und bekommen die erschütternde Nachricht, dass viele Aufständische, darunter angeblich sogar Fußballidol Ferenc Puskás, ums Leben gekommen sind. Am nächsten Tag entsteht zu Unterrichtsbeginn spontan die Idee der Opfer in Ungarn mit zwei Minuten Schweigen zu gedenken. Nicht jeder Mitschüler ist dafür, doch am Ende zieht die ganze Klasse mit. Während der Rektor die Aktion unter den Tisch kehren will, bekommt bald die Schulbehörde Wind. Der Volksbildungsminister  brandmarkt die Abiturienten schließlich als Konterrevolutionäre und droht, die ganze Klasse von der Schule zu verweisen, sollte nicht der Anführer benannt werden…

„Das schweigende Klassenzimmer“ ist in bestem Sinne dramatisch aufgeladen und von Anfang bis Ende ungemein aufwühlend.
Mit „Das schweigende Klassenzimmer“ beweist Regisseur  Lars Kraume, wie intensiv und dramatisch man die jüngere Geschichte im Kino aufarbeiten kann.

Einlass ab 18.45 Uhr, Eintritt 6 Euro

 

08.02.2019: Film Mustang

Fünf junge türkische Mädchen haben einen unstillbaren Freiheitsdurst. In der türkischen Provinz wird ihnen ihr ungestümes Wesen allerdings zum Verhängnis. Statt nach der Schule wie immer nach Hause zu gehen, machen die Mädchen einen Abstecher zum Meer, wo sie im unschuldigen Spiel mit ihren männlichen Klassenkameraden im Wasser planschen. Die Dorfgemeinschaft sieht das als absoluten Skandal an. Die Schwestern haben gegen die strengen religiösen Sitten verstoßen und müssen nun mit allen Mitteln unterworfen werden. Ihr Onkel und die Großmutter, bei denen die Mädchen seit dem Tod ihrer Eltern leben, sperren sie ins Haus ein. Es hagelt Schläge und Schimpftiraden. Statt zur Schule zu gehen, müssen sie lernen, wie man kocht, den Haushalt macht und eine gute Ehefrau wird. Unterdessen sucht die Familie nach Heiratskandidaten, um die Mädchen so schnell es geht in Zwangsehen zu stecken. Die Mädchen lassen sich jedoch nicht brechen und finden einen Weg, sich in ihrer eigenen eingeschworenen Gemeinschaft gegen die Zwänge aufzubäumen. Auch wenn die Dorfgemeinschaft sie mit aller Macht kontrollieren will, möchten sie ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen.

Der dramatische türkische Coming-of-Age Film ist die erste Regiearbeit der türkischstämmigen Regisseurin Deniz Gamze Ergüven.

Einlass ab 18.45 Uhr, Eintritt 6 Euro

8.3.2019: Südafrika, der Kinofilm

Bildgewaltige Dokumentation über Südafrika – von den Machern von „Die Nordsee von oben“, mit Abstechern nach Lesotho und Swasiland. Die Autoren haben nicht nur die Schönheiten der Landschaften im Blick – die allerdings atemberaubend sind und das Betrachten auf der großen Leinwand lohnen –, sondern auch die Menschen. Sie lassen sich von einem Township-Guide in Kapstadt die Klicklaute der Xhosa-Sprache erklären und demonstrieren, besuchen Nelson Mandelas Heimatdorf Qunu, nehmen sich einen Führer für die Zulu-Region. Die traditionellen Rundhäuser auf dem Land, die weder über Strom-, noch über Wasseranschluss verfügen, die koloniale Architektur und die modernen Hochhäuser der Städte ergeben ein kontrastreiches Gesamtbild. Die Fahrt durch die grüne, bergige Landschaft entlang der Küste mutet oft an wie die Entdeckung eines endlosen Naturparadieses.

Einlass ab 18.45 Uhr, Eintritt 6 Euro

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