Die Bewohner eines hoffnungslos abgelegenen kanadischen Fischerdorfes lassen sich jede Menge einfallen, um einen Arzt in ihre Gemeinde zu locken. Der ist schließlich Voraussetzung dafür, dass sich ein Unternehmen mit Arbeitsplätzen ansiedelt.
Mit einsamen Inseln ist das so eine Sache. Dort Urlaub machen – okay. Aber für immer da leben, wo der Hund begraben ist? Nein, danke. Deshalb stehen die arbeitslosen Fischer des kanadischen Eilands Sainte-Marie-la-Mauderne vor einem echten Problem, als sie einen Arzt finden müssen, der sich bei ihnen niederlässt. Wer zieht schon freiwillig auf einen Haufen nackter Felsen mit einer Kneipe, einer Kirche und sonst gar nichts?
Als dank einer Fügung des Schicksals der junge Dr. Lewis einen Monat lang in Sainte-Marie praktiziert, wittern die Insulaner ihre Chance: Der Gast aus Montréal muss glauben, er hätte das Paradies auf Erden gefunden. Welche unglaublichen Tricks sie zu diesem Zweck anwenden, schildert Regisseur Jean-François Pouliot so hinreißend einfallsreich und amüsant, dass der Zuschauer nicht lange immun bleibt gegenüber dem kauzigen Charme dieser Schlawiner-Posse.

Einlass ab 18.45 Uhr, Eintritt 6 Euro