Der Film macht traurig und glücklich zugleich und ist alleine schon wegen Jack Nicholson ein absoluter Genuss.
Wüst grimassierend, wild fuchtelnd, polternd, schimpfend und heulend tobt er durch diesen Film wie eine Naturgewalt. Morgan Freeman setzt dagegen auf leise Töne. Das passt einfach perfekt zusammen.
Die Story: Ein großkotziger, menschenfeindlicher Milliardär (natürlich Nicholson) und ein bescheidener, menschenfreundlicher Mechaniker (Morgan Freeman) treffen sich im Krankenhaus. Die beiden erfahren auf der Krankenstation, dass sie nicht mehr lange zu leben haben – höchstens ein Jahr. Und das bringt sie dazu, noch mal so richtig aktiv zu werden. Anfangs mögen sich die beiden nicht besonders, werden dann aber durch die schlechte Nachricht der Ärzte zu unzertrennlichen Freunden. Sie erstellen eine Liste von Dingen, die sie unbedingt noch machen wollen, bevor sie sterben – und setzen dann alles in die Tat um: Sie springen Fallschirm oder fahren Autorennen, fliegen nach Paris, besuchen die Pyramiden, und, und, und…
„Das Beste kommt zum Schluss“ ist richtig gut gemachtes Schauspielerkino, eine Komödie zu einem schwierigen Thema.

Kino im Brunkhorstschen Haus.